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Um gut wohnen und leben zu können, bedarf es eines Zuhauses und eines Umfeldes zum Wohlfühlen das möchten wir unseren Mitgliedern bieten. Und weil zum Wohlfühlen auch ein attraktives Umfeld gehört, engagiert sich die Wohnungsgenossenschaft München-West mit ihrem Verein in den Wohnanlagen. In Kooperation mit dem Vorstand, Aufsichtsrat, Genossenschaftsverwaltung und Technischer Abteilung, Stadtteileinrichtungen/Hilfsorganisationen, Spendern und Freunden setzen wir uns für sicheres Wohnen, Bewohnerbeteiligungen, Integration und Bildung ein.
So wurde im Juli 2004 der Verein Generationengerechtes Wohnen mit der Wohnungsgenossenschaft München-West gegründet. Wir können nun nach gut fünf Jahren seit Bestehen des Vereins mit Fug und Recht behaupten: Wir haben die richtige Entscheidung für unsere Mitglieder getroffen und stehen ihnen mit unseren Angeboten und Hilfen im Alltag mit unseren ehrenamtlichen Helfern und höchstqualifizierten Fachkräften zur Verfügung. Denn was die Wohnanlage im Großen ist, ist die Nachbarschaft im Kleinen. Hier sind wir sowohl personell als auch finanziell präsent, auch durch die Nachbarschaftstreffs.
Eine große Anzahl Ehrenamtlicher gestalten hier mit unserer Unterstützung und viel Freude Angebote.
Bedauerlicherweise haben noch nicht alle Bewohner Nachbarschaftstreffs, aber die Hilfen, die angeboten werden, ermöglichen auch diesen, an den Treffen und Veranstaltungen teilzunehmen. Unsere Angebote sind also offen für alle Mit-glieder, denn nur gemeinsam geht es besser! Deshalb arbeiten viele Aktive in den Treffs eng zusammen, denn nachbarschaftliches Engagement soll Spaß machen. Die Freude daran, etwas gemeinsam zu erreichen, steht im Mittelpunkt.
Darum entscheiden auch Sie sich, am Vereinsleben teilzunehmen - jeder ist willkommen. Alle ziehen an einem Strang, einer ist für den anderen da, die Stimmung ist gut – da hat man Lust, teilzunehmen bzw. sich zu engagieren.
Vereinsaktivitäten 2009
Auch im Jahr 2009 entwickelte sich der Verein Generationengerechtes Wohnen weiter. Besonders die Bereiche Wohnen im Alter, interkulturelles Leben und Kinder/Jugendliche standen im Mittelpunkt. Aber auch die Bereitstellung von neuen Räumlichkeiten durch die Wohnungsgenossenschaft München-West er-möglichte den verschiedenen Interessengruppen eine bessere Entfaltung und schafft Raum für viele Aktivitäten, die der Gemeinschaft zu Gute kommen.
Neue Räumlichkeiten für den Verein
Im Jahr 2009 übergab die Woh¬nungsgenossenschaft München-West dem Verein zwei weitere neue Räumlichkeiten: den Nachbarschaftstreff in der Westendstraße 265 und den Nachbarschaftstreff in derTulbeckstraße50.
Der Nachbarschaftstreff in der Westendstraße 265 wurde von der Wohnungs-genossenschaft umgebaut sowie neu eingerichtet und steht seit der Einweihungs-feier am 10. Juli 2009 den Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort für ihre Ver-anstaltungen zur Verfügung. Die vielseitige und häufige Nutzung des Nachbar-schaftstreffs zeigt, wie wich¬tig ein Gemeinschaftsraum für das Zusammenleben der Bewohnerinnen und Bewohner ist und dass dem Bedarf an gemeinschaftlichem Handeln und Kommunikation untereinander entsprochen werden kann. Beispielsweise wurden von den Bewohnern selbst organisierte Frühstücke und Kaffeerunden angeboten, aber auch ein Entspannungskurs, eine Weinprobe, ein musikalisches Frühstück oder eine Weihnachtsfeier standen 2009 auf dem Programm. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden per Aushang in den Treppen-häusern über die Aktivitäten informiert, sofern diese nicht im Programmheft veröffentlicht sind.
Der Nachbarschaftstreff kann aber auch für die private Nutzung angemietet werden. Näheres darüber erfahren Sie beim Verein.
Der neue Nachbarschaftstreff in der Tulbeckstraße 50 wurde ebenfalls von der Wohnungsgenossenschaft umgebaut und auf die unterschiedlichen Gruppen-aktivitäten (wie z.B. internationale Frauengruppe, Kindergruppen, Fototreff, Kartenspieler etc.) abgestimmt. So entstand ein Raum, der für die Kinder als Spiel-raum eingerichtet ist, ein weiterer Raum ist mit 4 Computern ausge-stattet und der frühere Ladenraum dient z. B. den Kartenspiel oder Kaffee-runden mit Stühlen und Tischen.
Auf diese Weise können verschiede¬ne Gruppen gleichzeitig die Räume nutzen. Eine kleine Küchenzeile ermöglicht das Zubereiten von Speisen und Getränken. Das Büro des Vereins befindet sich wie bisher in der Tulbeckstraße 48.
Wohnen in der Gemeinschaft
Der Schwerpunkt unserer Arbeit lag und liegt weiterhin bei gemeinschaftlichem Wohnen und Leben in der Wohnungsgenossenschaft, gemäß dem Vereinsgrund-satz „Gemeinsam statt einsam“. Hierzu zählen das Ihnen bereits bekannte Betreute Wohnen Daheim, als auch das aktuelle Wohnprojekt in der Barthstraße. Die Vorbereitungen mit den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern, als auch der Bau vor Ort haben begonnen. Ziel ist ein individuelles Leben in der Gemeinschaft, ein möglichst langer Verbleib in der gewohnten Umgebung, gegenseitige Unterstützung und ein angenehmes Wohnen und Leben in senioren-gerechter Umgebung. Im Neubau entstehen 9 neue Wohnungen, alle durch einen Aufzug erreichbar, ein großer Gemeinschaftsraum mit wohnlicher Küche und Schwellenfreiheit im gesamten Haus.
Die Vorteile:
• Funktionierende Hausgemeinschaft, gemeinsame Entscheidungen • Hilfe und Unterstützung untereinander, aber auch durch die Dienste des Vereins sowie des Zivildienstleistenden der Wohnungsgenossenschaft • Bei Bedarf Einrichtung eines Hausnotrufs • Keine Extrapauschale
Die neuen Bewohner erhalten Unterstützung durch den Verein als auch durch die Sozialberatung der Wohnungsgenossenschaft in folgender Form:
• Begleitung der Hausgemeinschaft • Regelmäßige Treffen mit der Hausgemeinschaft • Beratung in allen sozialen Belangen vor Ort • Begleitung und Förderung von gemeinsamen Aktivitäten • Vereinsangebote zur Freizeitgestaltung
Am 23.11.2009 startete der Verein mit einer Informationsveranstaltung, bei der das Projekt vorgestellt wurde. Dem folgte ein erster Stammtisch für Interessierte am 3.12.2009 im Nachbarschaftstreff Tulbeckstraße. Der Stamm-tisch bietet die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und allgemeine Fragen zum Wohnprojekt zu stellen. Hier wurde auch der Wunsch der Teilnehmer-innen geäußert, ein ähnliches Projekt in Rosenheim zu besuchen und zu be-sichtigen, um eine Vorstellung bzw. Ideen zu bekommen, wie das Zusammenleben in einer solchen Hausgemeinschaft aussehen kann. Diese Besichtigung fand dann am 6. März 2010 statt. Weitere gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Ausflüge oder gemeinsames Kochen werden mit den Interessierten geplant und dienen der Zu-sammenführung der Hausgemeinschaft.
Falls Sie sich für eine Wohnung in dieser Hausgemeinschaft interessieren, können Sie sich gerne noch vormerken lassen und erhalten dann Informationen über die gemeinsamen Treffen, Stammtische und Aktivitäten, zu denen Sie herzlich eingeladen sind.
Betreutes Wohnen Daheim
Das Vereinsprojekt Betreutes Wohnen Daheim besteht nun seit 2006 und ist an Seniorinnen gerichtet, die selbstbestimmt und unabhängig in ihrer gewohnten Umgebung leben möchten. Ein regelmäßiger, wöchentlicher Besuchsdienst kümmert sich um die soziale Betreuung und schafft somit Unabhängigkeit von den Ange-hörigen, die meist berufstätig sind oder nicht in unmittelbarer Nähe wohnen.
Das Projekt hat derzeit noch freie Kapazitäten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Verein.
Verschiedene Veranstaltungen
Die aktuellen Veranstaltungen für alle Bereiche können Sie dem Programmheft entnehmen. Bitte beachten Sie auch die Aushänge in den Treppenhäusern der Wohnungsgenossenschaft, mit denen auf einzelne Veranstaltungen hingewiesen wird.
Hans Peter Rebler Vorsitzender des Vereinsvorstands
http://www.generation-wohnen.de
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